Kontakt

„Tanzen ist wie ein Virus, hat man sich einmal infiziert,

wird man es nie mehr los!“

Leitung

Claudia Tröndle (Übungsleiterin für Gymnastik und Tanz)

Kontakt

mail: claudia.troendle@troendle-haustechnik.de 

Termin

Dienstags von 20 Uhr bis 21.15 Uhr im Gerätehaus in Schmitzingen

Kosten

20 € pro Quartal (entspricht 10 Stunden )  + 10 € pro Jahr für die Mitgliedschaft im RSV Schmitzingen

Was sind unsere Ziele?

Jährlich erarbeiten wir 1-2 neue Showtänze für Auftritte in der Region. Gemeinsam wählen wir unser Thema oder die Geschichte des Tanzes zu passender Musik sowie die Kostüme, Bühnenbilder etc. Spaß und Begeisterung am gemeinsamen Tanzen stehen im Vordergrund.

Was ist Jazz Tanz?

Jazz Dance ist eine in den USA entstandene Form des zeitgenössischen Tanzes bzw. zeitgenössischen Gesellschafts- und Kunsttanzes. Ursprünglich war die musikalische Grundlage die Jazzmusik; heute werden in der Regel die Top-Titel aus den Pop-Charts verwendet. Der Jazz Dance entwickelte sich aus den zahllosen Tanzstilen der multikulturellen Gesellschaft der USA. Ein wesentlicher Bestandteil sind afroamerikanische Tanzstile die im 19. Jahrhundert mit Sklaven nach Amerika kamen. Mit dem Entstehen der ersten Formen der Jazzmusik ab der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts vermischten sich nicht nur die Musik-, sondern auch die Tanzstile der amerikanischen kulturellen und ethnischen Gruppen. Daraus entstanden teils zahllose Modetänze aber  auch beispielsweise der moderne Stepptanz. All diese Tanzformen fanden Eingang in den Jazztanz als Straßen-, Gesellschafts- und Unterhaltungstanz.  Einige der Jazztänze weisen Bewegungsmuster auf, die auf afrikanische und frühe Sklaventänze zurückgehen. Aber auch europäische, arabische, indianische und asiatische Bewegungsmuster fanden Eingang. Um 1940 hatte der Jazz Dance einen ersten Höhepunkt. In den fünfziger und sechziger Jahren wurden Elemente des Jazztanzes in Ballett und Modern Dance integriert. Ab 1960 wurde der so entstandene moderne Jazz und Modern Dance auch in Europa populär. Er betont die Körperlinie, schnelle, genaue Fußarbeit und rhythmische Körperbewegungen. Das Bewegungszentrum ist das Becken. Ab Mitte der 1970er Jahre erlebte der Jazztanz in Deutschland einen enormen Aufstieg. Amerikanische Tänzer und Choreographen organisierten Workshop- Tourneen in Tanzstudios quer durch Deutschland und begeisterten eine große Zahl von Laien und professionellen Tänzern für diese in Deutschland relativ neue Tanzform.

Was lernen wir?

Tanzen ist nicht nur Bewegung, sondern immer auch Ausdruck. Dabei kann sich  alltägliche Anspannung und Verspannung lösen und das sinnliche Erfahren und  Genießen der Bewegung rückt in den Vordergrund. Entscheidend dafür sind  Körperbewusstsein, Ausdrucksfähigkeit, Raumverständnis sowie Rhythmus- und  Musikempfinden. Beim Jazztanz können alle diese Fähigkeiten erlernt und geschult  werden. Neben Grundtechniken, wie Isolationstechnik, Polyzentrik, Koordination,  Haltungsschulung und vielem mehr, wollen wir durch Körpererfahrung und der Synästhesie der Bewegung die Hemmungen abbauen und den Mut zum Ausdruck  stärken.

Gesundheitlicher Aspekt:

US-Forscher haben herausgefunden, dass Tanzen wie keine andere Sportart die Gehirnzellen auf Trab hält. Das Erlernen von Schrittkombinationen ist eine echte Herausforderung für den Geist. Durch das Koordinieren von Musik und Tanzschritten werden im Gehirn neue Verknüpfungen gebildet. Außerdem wird der Gleichgewichts- und Orientierungssinn geschult. Auch der sportliche Aspekt kommt nicht zu kurz: Bei der Bewegung im Takt werden das Herzkreislauf-System und die Muskulatur gestärkt und aktiviert. Außerdem schult Tanzen die Feinmotorik. Der Körper wird beweglicher, das Körpergefühlt verbessert sich. Studien zeigen, dass Tanzen außerdem selbstbewusster und zufriedener macht. Und es lässt sich in jedem Alter erlernen.
© Jazztanzgruppe Schmitzingen